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Soziales

Kempenich Hand in Hand / Nachbarschaftshilfe

Seit dem Herbst 2010 gibt es in Kempenich die Arbeitsgemeinschaft "Kempenich für Senioren / Kempenich barrierefrei". Ziel ist es, dass Kempenich ein Dorf bleibt, in dem sich Menschen in jedem Lebensalter wohl fühlen können.

Dabei wendet sich diese Arbeitsgemeinschaft gezielt den Interessen älterer Menschen und Menschen mit Mobilitätseinschränkungen zu.
Ein neuer Punkt der Initiative ist es zu versuchen, für das gesamte Dorf eine Nachbarschaftshilfe zu organisieren. Dabei will die Gruppe als Kontaktstelle zwischen den Hilfesuchenden und den potenziellen Helfern dienen. Auch die vielen Beispiele funktionierender Familienverbünde und vorbildlicher Nachbarschaften können von dieser Initiative profitieren, etwa wenn durch Urlaub oder Krankheit ein Helfer ausfällt.

Aktive Dorfgemeinschaft
Alle Altersgruppen und jeder aus der Dorfgemeinschaft kann sich an dem Projekt beteiligen und seine Ideen und seine Angebote einbringen. Die potentiellen Helfer können von Schülern bis zu Senioren reichen. Dabei sind nicht nur klassische Themen wie Rasen mähen, Schnee räumen, Einkaufen und Gartenarbeit denkbar. Gerade ältere und erfahrene Menschen können viel geben. Etwa als Zeitzeugen bei Schulprojekten, als Paten beim Einstieg in den Beruf/die Selbstständigkeit oder als "Oma-Hilfsdienst" bei der Kinderbetreuung.

Ermutigender Zuspruch beim Dorffest
Beim Dorffest war die Arbeitsgemeinschaft mit einem Informationsstand vertreten und erhielt viel Anerkennung und Zuspruch für diese Idee. Die Zahl der konkreten Angebote und Nachfragen blieb jedoch überschaubar. Daher soll mit weiteren Veröffentlichungen auf diese Initiative hingewiesen werden. 

Ansprechpartner im Dorf:

Hilfesuchende können sich an folgende Kontaktpersonen wenden:

  • Evi Schüngel, Tel. 02655 264

Potentielle Helfer können sich melden bei: 
Mail: handinhand.kempenich(at)gmail.com

Ausliegende Erfassungsbögen
Zusätzlich liegen an folgenden Stellen Erfassungsbögen aus, in denen Hilfegesuche und Angebote eingetragen werden können:

  • Pfarrheim
  • Infostand in der Kath. Pfarrkirche
  • Infostand in der Kirchenscheune
  • Seniorenheim Marienburg
  • Volksbank RheinAhrEifel eG
  • Kreissparkasse Ahrweiler

Um Jugendliche und Kinder zu erreichen, werden die Bögen auch an die Jugendabteilungen der Ortsvereine verteilt. Der Inhalt der Bögen ist nachfolgend teilweise wiedergegeben:

Dienstleistungskatalog
Ziel ist es, eine Art Dienstleistungskatalog zu erstellen. Die darin enthaltenen Helfer werden nicht öffentlich bekannt gemacht, sondern sind nur den drei Ansprechpartnern bekannt. So werden unerwünschte Anrufe ausgeschlossen und es erfolgt nur dann eine gezielte Anfrage, wenn eine konkrete Anfrage vorliegt.

Kosten
Die Kostenregelung ist grundsätzlich eine interne Angelegenheit zwischen Hilfesuchendem und Helfer. Diesbezüglich getroffene Vereinbarungen sollten für beide Seiten fair sein, denn auf Dauer wird das Projekt nur funktionieren, wenn es für alle Beteiligten Vorteile bringt.