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Schon immer haben sich heimische Künstler mit ihrem Ort befasst.
Hier einige überlieferte Exponate.

Kempenicher Heimatlied
Das Kempenicher Wappen
Gedicht vom Dorf Kempenich


Das Kempenicher Heimatlied

Das Kempenicher Heimatlied
1) Wo der Berge Wellen steigen hin bis zu der Hohen Acht,
wo des Laacher See´es Auge blauend dir entgegen lacht,
ist die Heimat mein gelegen. Heimatland wie lieb ich dich!
Dich, du kleines Eifeldörflein, dich, mein liebes Kempenich!
Dich, du kleines Eifeldörflein, dich, mein liebes Kempenich!

2) Führt mein weg mich in die Ferne, denk ich dein mit treuem Sinn.
Und ein immerwährend Sehnen zieht mich nach der Heimat hin.
Windeswehen, Waldesrauschen, Heideglanz und Vogelsang
Schwingen fort durch meine Träume, einen sich zum Heimatklang,
schwingen fort durch meine Träume, einen sich zum Heimatklang.

3) Deines Tales lausch´ge Buchten, deiner Wälder dunkles Gründ,
deiner Berge hohe Fluchten, deines Bächleins sanftes Ziehn,
meiner traumverlor´nen Jugend Weggenossen sonder Zahl,
seid gegrüßt mir, traute Bilder! Seid gegrüßt mit tausendmal!
Seid gegrüßt mir, traute Bilder! Seid gegrüßt mir tausendmal!

4) Kehr ich aus der Ferne wieder, schau die Berge und den See
und am Hang die bunten Felder, roter Mohn und grüner Klee.
Ach, dann kann ich´s nicht erwarten, bis die Wege wenden sich
hin zu meiner Heimat Fluren, hin zu dir, mein Kempenich!
Hin zu meiner Heimat Fluren, hin zu Dir, mein Kempenich!
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Text: Rudolf Boos
Melodie: Stefan Knechtges, 1932


Das Wappen der Ortsgemeinde Kempenich

Wappen

Genehmigungsurkunde



Altes Gedicht vom Dorf Kempenich aus dem Jahre 1854

(verfaßt von Jakob Noe (geb. 1824), Forst- und Waldhüter in Kempenich)

In einem malerisch schmucken Tale liegt ein Flecken prächtig schön, bewunderungsvoll ist seine Lage, die mancher staunend hat gesehn.
Kempenich ist´s wovon es heißt, wie man diese Gegend preist.
Grüne Wälder, bunte Felder, sind des Fleckens Zier und Zaun.
Auch erfreut sich mancher Fremde, unserer Burg und Lindenbaums,
ja, tausend Jahre hat dieser Baum Sturm und Wetter und Wind geschaut.
Wie beneidenswert ist diese Gegend, wahrlich ist´s ein Paradies,
doch Touristen nicht verzagen,
noch keine Bahn euch hin kann fahren.
Schaurig alt ist unsere Kirche, die gebaut von Römerhand,
drinnen ruhen in alten Winkeln Leichen aus dem Adelsstand.
Doch manchmal muß man sich begnügen,
Sonntags keinen Platz zu kriegen,
aber die auch nicht verzagen,
denn auf der Kirchtrepp sitzt man mit Behagen.
Auf der Pump (Marktplatz) wird diskutiert,
was im Dorf und Land passiert.
Schlägt die Kirchuhr zwölfmal,
geht man Nachhause zum Sonntagsmahl.

(überliefert von Enkelin Kätchen Anneiler, geb. Hartung)






























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