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Themenwege

Themenweg
"Kempenich im Mittelalter"


Zu einem Spaziergang im alten Ortskern lädt ein Faltblatt ein, das in den Gaststätten und Banken des Orts zu erhalten ist. Dort wird die Geschichte Kempenichs im Mittelalter geschildert.

Ausgangspunkt ist der Gasthof Bergweiler. Von hier aus kann anhand einer Karte  der Themenweg erwandert werden.
Erläuterungen zu bestimmten Gebäuden, wie beispielsweise der beeindruckenden und kulturhistorisch bedeutsamen
  Pfarrkirche, sowie zu verschiedenen Epochen sind Hinweisschildern zu entnehmen, die den Weg begleiten.

Themenweg
"Der Kempenicher Burgfrieden von 1389"

Der zweite Themenweg startet am alten Bahnhhof und führt in einer etwa 1 1/2 stündigen Wanderung an historischen Stätten vorbei um den "Burgfrieden" Kempenich. Der Begriff Burgfrieden bezeichnet zum einen den 1389 zwischen den Brüdern Simon IV und Johann II von Kempenich geschlossenen Vertrag, in dem das Zusammenleben auf der Burg geregelt wurde. Zum anderen ist Burgfrieden aber auch die Bezeichnung für den abgegrenzten Bezirk, für den die Regelungen des Vertrages speziell gelten. An den 1389 genannten Grenzen orientiert sich der Weg.

Erster Anlaufpunkt ist die Bernharduskapelle. Hier hat der Überlieferung nach 1147 Bernhard von Clairvaux die Adeldigen und Bürger des Kempenicher Ländchens zur Teilnahme am Kreuzzug aufgerufen.

Am Sportplatz vorbei geht es in den Burgwald. Zunächst wir die Wanderschutzhütte des Eifelvereins angesteuert, von wo aus sich dem Wanderer ein herrlicher Blick über die Ortslage bietet. Etwas später führt die Route zu einem Aussichtspunkt, das
Kreuzwäldchen kann bewundert werden.

Der Weg wird jetzt schmaler, er bringt die Wanderer  zur
Burg Kempenich. Von der ehemals stattlichen Anlage sind vom Wanderweg Reste des Palasgebäudes, zwei vorgelagerte Türme und ein Teil der alten Burgmauer zu erkennen.

Am Freibad Kempenich-Weibern vorbei führt die Route hinab zum Radweg, der auf der ehemaligen Trasse der Brohltal Eisenbahn verläuft. Der Gleisabschnitt von Engeln über Weibern nach Kempenich wurde 1902 eröffnet und 1974 aufgegeben und leider abgebaut.

Durch das Bongardtal geht es bis zur alten Wegstrecke Kempenich - Hausten, ehe
schließlich das Kreuzwäldchen erreicht wird. Die neoromanische Anlage ist ein wahres Kleinod und zieht jeden Besucher in ihren Bann.


Die Wanderung führt in Teilbereichen durch naturbelassenen Wald. Festes Schuhwerk ist empfehlenswert. Für Familien mit Kinderwagen ist der komplette Weg nicht geeignet, allerdings können diese eine Ausweichroute wählen.

Auch hierzu gibt es ein Faltblatt, das den Weg und einzelne Stationen ausführlich beschreibt. Zudem sind an einigen Stellen kleine Tafeln angebracht, die der Orientierung dienen.

Der Themenweg verknüpft auf gelunge Art und Weise Natur und Geschichte und läßt Idylle und teilweise wilde Romatik erleben.

Unterwegs kann in der Schutzhütte des Eifelvereins oder an dem Wanderparkplatz im Kreuzwäldchen ausgiebig Rast gemacht werden. Und zum Abschluss der Wanderung bietet sich natürlich noch die Möglichkeit zur Einkehr im "Cafe zur alten Burg", das an der Strecke liegt, oder in den "Gasthof Bergweiler", der wenige Schritte vom Ausgangspunkt entfernt ist.